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Das Hexenmuseum in der
Alten Burg in Penzlin

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Ein wirklich interessantes und lebendiges Museum über Hexen und Hexenverfolgung hat man in der Alten Burg von Penzlin eingerichtet. Neben zahlreichen Dokumenten wird der Hexenwahn des Mittelalters auch durch ausgestellte Folterinstrumente illustriert.

Die Alte Burg derer von Maltzahn in Penzlin

Das ist keineswegs eine "alberne Tralala-Schau", die in Penzlin (etwa 30 km östlich von Waren-Müritz) zusammengetragen worden ist, sondern eine sehr ernste und wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit den mittelalterlichen Hexenprozessen. Die Darstellung der Forschungsergebnisse ist interessant und lebendig und für jeden interessierten Laien gut nachvollziehbar. Und wer hätte noch nichts von sog. Hexen und Zauberern und ihrer Verfolgung während der Zeit der Inquisition und auch noch danach gehört? Betroffen waren zahlreiche Menschen, meist Frauen, nicht selten Hebammen und solche Frauen, die über medizinsches Wissen verfügten.


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In Mecklenburg haben mindestens 2000 solche Hexenprozesse stattgefunden! (s.a. inquisition.de)

Folterstuhl im Hexenkeller von Penzlin

Die Methoden, mit denen die Geständnisse aus den Opfern der Hexenprozesse gepresst wurden, gehen schon unter die Haut: Es gab verschiedene Grade der Folter und manche Beschuldigte mag schon beim 1. Grad - dem blossen Zeigen und Erklären der Folterinstrumente - alles gestanden haben, was man von ihr verlangte.

Die Folterung - sie wurde nach festen Regeln vollzogen und die Angeklagten konnten sogar "Rechtsmittel einlegen", wenn die Folter nicht "ordentlich", sondern "gesetzeswidrig" durchgeführt wurde - durfte übrigens keinesfalls mit dem Tode enden:

Nische für Gefangene, die den Boden  nicht berühren sollten

Die Vollstreckung des Todesurteils war eine Sache für sich (auch heute noch werden in den USA zum Tode verurteilte ja bis zum Schluss sorgfältig "gesund" erhalten und an Kranken darf die Todesstrafe in der Regel nicht vollstreckt werden!)

Das obere Bild zeigt einen Folterstuhl - auch ohne festgeschnallt zu werden und voll bekleidet hält man es nur wenige Augenblicke aus, dort zu sitzen.

In den Nischen wie auf dem linken Foto wurden die "Hexen" so festgeschnallt, dass sie keine Verbindung zum Boden - dem Raum des "Teufels" - hatten.
Die Folterung durch das unten abgebildete Streckbett wurde regional ersetzt durch die Behandlung mit dem Flaschenzug - mal mit, mal ohne zusätzliche Gewichte an den Beinen . . .

Streckbett und Daumenschrauben waren übliche Folterinstrumente

Das Museum befindet sich direkt in Penzlin in der Alten Burg, dem (nach der Wende restaurierten) Sitz derer von Maltzahn. Ausreichend Parkplätze sind vorhanden und auch gut ausgeschildert.
Von Mai bis Oktober ist es täglich ausser montags geöffnet und zwar von 9.00 bzw. 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Von November bis April ist es nur dienstags und mittwochs über Mittag (10 - 13.00 Uhr) und am Wochenende von 13 - 16.00 Uhr geöffnet.
Es werden fast stündlch Führungen veranstaltet; der Eintritt für Erwachsene beträgt 3,00 Euro (alles Stand 2009)

Sie sollten für dieses interessante Museum mindestens 2 Stunden einplanen.

Der Rauchabzug der Schwarzküche in der Alten Burg von Penzlin.de

Es gibt bei diesem Museum übrigens eine attraktiv gestaltete Gastronomie und auch die Möglichkeit zur Gestaltung eigener "Events" in der Schwarzküche, durch deren 12 m hohen Rauchabzug Sie hier sehen.

Den Besuch des Hexenkellers kann man gut verbinden mit einer Fahrt zum Schliemann-Museum

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