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Die 1000-jährigen
Eichen von Ivenack
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Die älteste und stärkste lebende Eiche Deutschlands steht nicht weit von der Reuterstadt Stavenhagen, im Wald von Ivenack, mitten in Mecklenburg-Vorpommern.

ausflugstipps-mecklenburg.de/ivenack.htm ist verbunden mit alleenstrasse.deausflugstipps-mecklenburg.de/ivenack.htm ist verbunden mit alleenstrasse.deDie Ivenacker Eichen gehören zu den Naturwundern Deutschlands

Die berühmten Ivenacker Eichen sind mehrere wirklich eindrucksvolle Baumveteranen: Die bedeutendste ist mindestens 1000 Jahre alt, ca 35 m hoch und im Stamm würde - wäre er hohl - ein komplettes Ehebett Platz haben.

Dabei sind diese Eichen - es handelt sich um 4 bis 6 Exemplare - nicht etwa die Reste eines alten Urwaldes, sondern durch Kulturmassnahmen der Menschen so geworden: Es dürfte sich in Ivenack um einen alten Hutungswald handeln, also einen von Menschen betreuten Forst, in den die Rinder und Schweine getrieben wurden.

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Was hat so eine 1000-jährige Eiche nicht alles gesehen: Slawische Jäger lagerten in ihrem Schatten und sie überstand Dutzende von grossen und kleinen Kriegen. Diese Eiche war schon ein stabiler Baum, als William the Conquerer 1066 in Engand einfiel. Bei der Hinrichtung Störtebekers 1401 war es schon ein uralter Baumveteran! Die Wiederentdeckung Amerikas durch Kolumbus erfolgte noch ein ganzes langes Menschenleben später und die Greuel von Inquisition und Hexenverfolgung sah dieser Baum, als er schon mehr als die Häfte seines (bisherigen) Lebens hinter sich hatte!

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Ivenack - ein kleiner Ort, eine überraschend grosse und eigentlich recht eindrucksvolle alte Schlossanlage, ein sehr grosser alter Forst - legt wenige Kilometer östlich von Stavenhagen. Sie müssen ganz durch den Ort hindurchfahren und dann nicht unbedingt am Ortsausgang auf dem Parkplatz halten: Es gibt einen weiteren grossen Parkplatz etwa 400 m weiter, direkt gegenüber dem Eingang zum Park. Die legendären Eichen erreichen Sie dann mit wenigen Schritten. Der Park bzw. Forst ist aber recht gross und man kann dort sehr angenehm und lange spazierengehen. Auch für eine schöne Radtour bietet sich das weitläufige Gelände an. Echte "Baum-Fans" werden sicherlich auch einen weiten Weg nicht scheuen. "Normalinteressierte" können den Besuch der Ivenacker Eichen evtl. mit einem Besuch im Fritz-Reuter-LiteraturMuseum in Stavenhagen verbinden. Auch in Verbindung mit dem Indianer-Museum in Gevezin, dem Hexenkeller in Penzlin oder dem Schliemann-Museum in Ankershagen (alles etwa 20 km entfernt) hat man hier zu jeder Jahreszeit ein interessantes Ziel.


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