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Das Kulturhistorische Museum der Hansestadt Stralsund ist das älteste Museum in Mecklenburg-Vorpommern - es wurde schon im Jahr 1858 gegründet.

Zu diesem Museum gehören folgende Einrichtungen, die alle zusammen unter dem Label "Kulturhistorisches Museum" firmieren:

  • Das Katharinenkloster ist das Haupthaus; Sie sollten diesen Teil des Museums nicht versäumen (s.u.)
  • das Museumshaus in der Mönchstraße (Baugeschichte und bürgerliche Wohnkultur)
  • der Museumsspeicher in der Böttcherstraße birgt die Volkskundliche Abteilung mit der Spielzeugsammlung
  • das Marinemuseum liegt etwas abseits auf dem Dänholm.

Jedes Haus kann einzeln, aber auch mit anderen zusammen besichtigt werden; daraus ergeben sich allerdings etwas verwirrende Eintrittspreise (s.u.)

Hiddenseeschmuck

Das vielleicht bedeutendeste, zumindest erregendste Exponat des Kulturhistorischen Museums ist ganz sicherlich der Goldschatz von Hiddensee (Hiddenseeschmuck), den sich jede(r) ansehen sollte, der/ die an Schmuck und/ oder der Geschichte der Wikinger interessiert ist. Im Museum ist eine sehr naturgetreue Replik ausgestellt; das Original liegt im Tresor - es ist in seiner Einmaligkeit unbezahlbar.

Die grosse, prachtvolle Goldfibel hat einen Durchmesser von 80 mm - wer sie einmal gesehen hat, kann für die Schmuckteile, die in den Stralsunder und Rügener Schmuckgeschäften als Hiddenseeschmuck angeboten werden, eigentlich nur noch ein müdes Lächeln übrig haben. Nehmen Sie sie trotzdem als authentisches und recht hübsches Souvenir mit - selbst die Replik des Schmuckes in Originalgrösse dürfte nämlich Ihre Urlaubskasse überfordern!

Der Goldschatz von Peenemuende Es gibt im Kulturhistorischen Museum noch einen weiteren, weniger bekannten Goldschatz, den sog. Peenemünder Goldschatz. Er wurde im April 1905 bzw. im Januar 1908 von der Forstarbeiterin Berta Lüder bzw. dem Förster Schönherr gefunden. Auch er stammt aus der Wikingerzeit; es wird derzeit untersucht, welche Beziehungen zwischen dem Hiddenseer und dem Peenemünder Goldschatz bestehen könnten.

Der Peenemünder Goldschatz wurde zeitweilig gerne mit der Vineta-Sage in Verbindung gebracht.

Zu den wertvollsten Exponaten des Museums gehören neben den Schätzen von Hiddensee und Peenemünde ausserdem die Langendorfer Goldschalen, ein Fund aus der Bronzezeit.
Die wertvollen Goldschalen wurden vor etwa 100 Jahren von zwei Landarbeitern auf einem Feld zwischen dem Gut Langendorf und dem Borgwallsee südwestlich von Stralsund gefunden.

Der Schatzfund von Ralswiek - ein grosser Fund arabischer Münzen - ist nicht mehr im Kulturhistorischen Museum von Stralsund zu bewundern; wenn Sie ihn sehen wollen, müssen Sie heute schon nach Berlin fahren. Der Münzfund von Ralswiek ist dort im Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin zu finden. Andere Ergebnisse der Ausgrabungen in Ralswiek können Sie allerdings noch in Stralsund sehen.

Weniger bekannt, historisch aber nicht weniger bedeutend ist der mittelalterliche Paramentenschatz, eine Sammlung von Prachtgewändern, die z.T. aus dem 15. Jahrhundert stammen.

Aber auch andere Exponate wie das Stadtsiegel oder der Erd- und Himmelsglobus von 1715 sind kulturelle Austellungsstücke von unschätzbarem Wert.

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Selbstverständlich finden Sie im Kulturhistorischen Museum in Stralsund auch Informationen zur Stadt- und Regionalgeschichte und regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen. Erwähnen möchte wir auch die Exponate zum Leben bedeutender Stralsunder Persönlichkeiten:

Der Chemiker Carl Wilhelm Scheele war der Entdecker des Sauerstoffs. Er wurde 1742 in Stralsund geboren.

Ernst Moritz Arndt, der bedeutende deutsche Schriftsteller aus der Zeit der Freiheitskriege besuchte das Gymnasium in Stralsund. In seinem Geburtsort Gross-Schoritz auf Rügen ist ein kleines Museum für ihn eingerichtet.

Letztlich sei hingewiesen auf eine Auswahl von Bildern, u.a. zwei Arbeiten des bedeutenden Malers der Romantik Caspar-David Friedrich.

Man muss zusammenfassend feststellen: Das Stralsunder Kulturhistorische Museum gehört mit seinen umfangreichen, wertvollen und zum Teil einzigartigen Beständen zu den Schatzkammern des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Das Kulturhistorische Museum liegt direkt in der Stralsunder Innenstadt, in unmittelbarer Nachbarschaft vom Meeresmuseum. Sie können den Besuch mit einem Besuch im Ozeaneum verbinden, alles liegt fussläufig zueinander.

Anschrift:

Mönchstraße 25
18439 Stralsund
Telefon: 03831 - 2879-0

Öffnungszeiten:

Täglich von 10 - 17 Uhr geöffnet!
1. November bis 31. Januar Montag geschlossen!
Zusätzliche Schließtage sind der 24. und 31. Dezember.
Führungen sind nach Voranmeldung möglich.

Das Marinemuseum auf dem Dänholm ist saisonal vom 1. Mai bis 31. Oktober geöffnet (ebenfalls von 10 - 17 Uhr)

Eintrittpreise:

Erwachsene zahlen 4, - Es sind diverse Ermässigungen möglich. Verbundkarten mit den anderen Einrichtungen kosten bis zu 9,- Euro (je nachdem, welche und wie viele der anderen Einrichtungen Sie besuchen wollen. Eine Genehmigung für (private) Fotos kostet 2,50 Euro (Stand der Informationen Herbst 2011)

Weitere Museen in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie in unserer Museumsliste


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