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Der Zoo Rostock -
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Der Rostocker Zoo ist ein grosser Zoo mit einer langen Tradition. Heute finden Sie hier u.a. Löwen und Tiger, Kamele und Antilopen, Bären, Affen und Vögel.
Im September 2012 wurde das "Darwineum" eingeweiht, das eine erhebliche Erweiterung des Zoos darstellt und (hoffentlich) einer der wichtigen Ausflugstipps für Mecklenburg-Vorpommern sein wird.

Preise und Öffnungszeiten von Zoo und Darwineum

Eingangsbereich des Darwineums im Zoo Rostock

Der Rostocker Zoo wurde 1899 gegründet und zwar als "Hirschgarten an der Trotzenburg" mit einem recht bescheidenen Tierbestand.

Sieben Jahre nach dem Ende des Krieges und der Nazi-Diktatur wurde der Tiergarten 1952 wieder eröffnet - rein von der Fläche her deutlich erweitert gegenüber der Zeit vor dem 2. Weltkrieg.

Anfang des Jahres 1956 erfolgte dann die Gründung des „Zoologischen Garten Rostock“ der besonders nach 1973 dann durch die DDR systematisch zu einem der grossen Zoos der Republik ausgebaut wurde (neben Berlin, Dresden, Leipzig, Chemnitz, Erfurt, Halle und Magdeburg - alle viel weiter südlich gelegen.)

Pelikane auf einem grossen Teich im Zoo Rostock
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Bis Mitte der 1970er Jahre war er der einzige wirkliche Zoo im Norden der DDR, bis dann 1975 auch der Schweriner Zoo erweitert wurde. Aber auch heute noch spielt der Rostocker Zoo in einer "anderen Liga". Immerhin ist der Zoologische Garten an der Ostsee mit mittlerweile 56 ha Fläche (zum Vergleich: Hagenbeck in Hamburg auf 25 ha; Zoo München 36 ha) auch einer der flächenmässig grössten Tierparks in Deutschland.

Die Gestaltung der Gehege entsprach natürlich dem damaligen Zeitgeschmack. Der Zoo wurde vor allem als Freizeitvergnügen für die Menschen gesehen, das Wohlergehen der Tiere stand bestenfalls an zweiter Stelle.

Für Tierkenner sind die seltenen Schneeleoparden im Rostocker Zoo einer der Höhepunkte des Besuchs

In den 1970er Jahren wurde dann ein Entwicklungskonzept bis zum Jahr 2000 festgeschrieben, was nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten natürlich zunächst nicht weiter umgesetzt werden konnte.

Seit Mitte der 1990er Jahre befindet sich der Zoo nun in einer deutlichen Umbruchphase – viele Gehege sind neu und grosszügig und manche auch vorbildlich.

Die Großkatzenanlage mit Löwen, Tigern, Geparden, Jaguaren und vor allem den sehr seltenen Schneeleoparden (s. Foto, Nachzucht zumindest im Jahr 2008) ist im Jahre 2000 völlig umgestaltet worden.
2011 kam ein grosszügiges neues Antilopen-Gehege hinzu.
Eine sehr schöne 2000 m² grosse Freiflugvoliere für diverse Wasservögel ermöglicht sogar den eleganten Seeschwalben, ihre aufwendige Flugbalz zu zeigen.
Auch die Kamele und Wisente, Robben und Fischotter und viele andere Tierarten leben auf schönen, artgerechten (sofern das im Zoo überhaupt möglich ist) Anlagen.

Insgesamt können die Besucher im Rostocker Zoo ca. 4.500 Tiere in etwa 320 Arten kennenlernen.

Orang-Utans sind sehr sensibel. In freier Wildbahn sind sie hochbedroht

Auf insgesamt 20.000 qm ist vor wenigen Jahren eine neue Tiererlebniswelt, das "Darwineum" entstanden. Gorillas und Orang-Utans haben hier seit Herbst 2012 ein grosszügiges Gehege erhalten - endlich, denn die Unterbringung der Menschenaffen im Zoo Rostock war bis dahin ein Skandal.
Aber 'mal ganz nebenbei: Das war nicht nur in Rostock so, sondern (bis heute!) leben ausgerechnet die Menschenaffen in vielen Zoologischen Gärten im "Affenknast". Richtig toll ist eigentlich nur die Menschenaffen-Haltung im Leipziger Zoo - da möchte man fast Schimpanse sein.

Wir schreiben hier ausführlich über das neue Darwineum.

Auch die Kattas haben hier ein neues und sehr grosszügiges Zuhause gefunden.

Den kleinen Rothandtamarinen (Saguinus midas) geht es ebenfalls wohl recht gut. Sie leben in einem grosszügigen Gehege, in dem gute Begegnungen ohne Gitter zwischen Mensch und Tier möglich sind.

Die früher leider wenig erfreuliche Elefantenhaltung: wurde durch den Zoo nach dem Tod der einzelnen Elefantenkuh eingestellt. Sie lebte auf einer erst 2005 fertiggestellten Anlage, die zwar sicherlich den Anforderungen des Gesetzgebers, aber kaum den Vorstellungen von einer artgerechten Elefantenhaltung entsprach: Elefanten sind Herdentiere und wenn keine stabile Herde aufgebaut werden kann, sollten die Zoos auf die Haltung der sensiblen Dickhäuter verzichten. Aber Elefanten sind nun mal Publikumsmagneten und der Verzicht auf ihre Haltung fällt manchem Verantwortlichen schwer.
Schön, dass man sich in Rostock zu diesem Verzicht entschlossen hat.

Eisbär im Zoo Rostock

Bekannt war der Rostocker Zoo seit langem für seine Zuchterfolge bei Eisbären. Ähnlich wie der Bremerhavener "Zoo am Meer" (damals noch unter dem Label "Tiergrotten") hat auch der Rostocker Zoo bemerkenswerte Zuchterfolge bei diesen grössten Landraubtieren gehabt - lange bevor "Knut" aus Berlin die Medienlandschaft beherrschte. Der erste Eisbär ("Katja") wurde 1963 im Zoo geboren. Insgesamt kamen zwischen 1963 und 2004 mehr als zehn Eisbären in Rostock zur Welt, die fast alle grossgezogen werden konnten.

Danach gab es eine lange Pause, es wollte und wollte sich kein Eisbären-Nachwuchs einstellen. Deshalb war die Freude bei den Mitarbeitern und den Freunden des Zoos gross, als am 3. Dezember 2014 ein Eisbär geboren wurde - auf den Tag genau 12 Jahre nach der Geburt seiner Mutter "Vilma". Die Entwicklung des kleinen "Fiete" konnte mit Hilfe einer Kamera ständig beobachtet werden.
(Diese Angaben hat der Verfasser aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Publikationen selbst zusammengestellt; die Verwaltung des Zoos gibt leider keine Angaben über den Tierbestand heraus. Die hier veröffentlichten Zahlen sind deshalb nicht sicher zuverlässig.)

Wegen seiner grossen Erfahrung mit diesen Tieren wird das internationale Zuchtbuch für Eisbären schon seit 1980 im Zoo Rostock geführt; die Koordinierung der Zucht-Bemühungen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) liegt beim Zoo Amsterdam.

Geparden - mit über 100 km/h die schnellsten Landsäugetiere

Die Rostocker Eisbärenanlage galt lange Zeit als vorbildlich; heute muss man sie aber trotz der guten Erfolge bei der Vermehrung der Tiere in Menschenobhut als grenzwertig einstufen. Allerdings gibt es in ganz Deutschland wohl kein einziges wirklich schönes (d.h. artgerechtes) Eisbärengehege; viele Tierfreunde bezweifeln, dass Eisbären überhaupt artgerecht im Gehege gehalten werden können.

Wegen dieser langen und ja eigentlich erfolgreichen Tradition möchte der Zoo auch zukünftig auf Eisbären nicht verzichten: Die Entwicklung eines modernen Geheges für Eisbären- und Pinguine ("Polarium") ist in vollem Gange.

Bei mehreren seltenen Tierarten kann der Zoo Rostock mit bemerkenswerten Nachzucht-Erfolgen aufwarten. Neben den Eisbären möchten wir vor allem auf ungewöhnliche Erfolge bei den Geparden (Foto) hinweisen.
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Seelöwenfütterung im Rostocker Zoo

Selbstverständlich können Sie bei vielen Tierarten auch die Fütterung erleben, z.B. bei Robben und Pinguinen, Fischottern und Kamelen und sogar bei den Löwen und den Bären.

Der Zoo in Rostock erfreut sich bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und ihren Gästen grosser Beliebtheit.

Für das "Gesamtpaket Zoo Rostock" wurde der Zoo 2015 in der Kategorie der Zoologischen Gärten von 500.000 bis 1 Million Besucher im Jahr von einem britischen Zoofachmann sogar zum "Besten Zoo Europas" gewählt.

Der Verfasser will diesen schönen Erfolg nicht kleinreden, aber das ist eine wirklich hohe Messlatte. Und aus dem Umstand, dass von 279 möglichen Punkten der beste (!) Zoo nur 176 erringen konnte, kann man schliessen, dass noch viel "Luft nach oben" ist. Nicht nur in Rostock, sondern (mehr noch!) in den anderen Zoos.

Aber bei aller Kritik an einzelnen Tiergehegen ist der Rostocker Zoo alles in allem ganz sicherlich einen Besuch wert. Sie kommen in einen Park mit schönem alten Baumbestand (was allerdings den Nachteil hat, dass viele der Tiere zu wenig Sonne bekommen).
Wegen seiner Grösse und Vielfalt sollten Sie fast einen ganzen Tag dafür einplanen, zumal man alleine schon für das Darwineum 2 Stunden rechnen sollte.

Hier könnte auch Ihre Werbung stehen!

Zoologischer Garten Rostock gGmbH
Rennbahnallee 21
18059 Rostock
Telefon: 0381 - 20 82 - 0
Fax: 0381 - 49 34 40 0

Die Anfahrt durch die Stadt ist etwas verwirrend. Wer sich in Rostock nicht auskennt und kein Navi hat, sollte evtl. besser von der B103 aus (das ist die grosse Autostrasse, die von der A20 nach Warnemünde führt) zum Zoo fahren. Die richtige Ausfahrt ist ausgeschildert und von der Ausfahrt ist es keinesfalls zu verfehlen, denn es sind nur wenige Hundert Meter einfach der Strasse nach.

Der Eintritt kostet (inkl. Darwineum) 16,00 Euro für Erwachsene, Kinder 9,50 Euro,
(zahlreiche Ermässigungen für F
amilien etc.)
Die Jahreskarte kostet 57,- Euro (Kinder 24,- Euro)

Kassen-Öffnungszeiten:
März bis April: 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Mai bis August: 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr
September bis Oktober: 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
November bis Februar: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Die Tierhäuser und das DARWINEUM schließen eine Stunde nach Kassenschluss.
Das Mitbringen von Hunden ist erlaubt (kurze Leine, 6,- Euro)
Stand der Informationen: März 2016

Dieser Ausflugstipp wird Ihnen vorgestellt von www.reiseland-mecklenburg.de

Weitere Informationen über die Stadt Rostock und Ausflugstipps in und um Rostock erhalten Sie auf unserer Seite www.stadt-rostock.de
Weitere Tiergehege erreichen Sie hier
,
über viele Wildtierarten informieren wir Sie unter Wildtiere.biz

Wir möchten betonen, dass es sich auch bei diesem Beitrag nicht um eine bezahlte Werbung handelt; wir veröffentlichen diese Hinweise, weil sie gut und wichtig für die Besucher der Region sind.


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